Freitag, 11. Mai 2007

e-Moderation mittels Centra 7

Vermittelte Lerninhalte der Kontaktveranstaltung

Es wurde uns am 11. und 12. Mai von Lore Ress einiges bezüglich eModeration beigebracht. Es wurde eine Software für online Konferenzen, Centra 7, eingehend betrachtet. Centra 7 eignet sich allerdings nicht nur für Online Meeting, sondern ist auch besonders nützlich vor den Meetings und zur Nachbearbeitung von Konferenzen. Im folgenden werde ich die wesentlichen Tools welche ich kennengelernt habe kurz erläutern.

Tools von Centra 7

Bereits vor einem eigentlichen Online Meeting ermöglicht Centra 7 durch die Integration von E-Mail-, Office- und Instant Messaging Anwendungen, die Vorbereitung zu einer aktiven Teilnahme.
Während dem Meeting erleichtern leistungsfähige und benutzerfreundliche Tools wie Audio- und Videokonferenz, Application Sharing mit Mark-up, Whiteboards, PowerPoint Folien inkl. Animation, Online Berfragungen, Text Chat und vieles mehr eine interaktive Patizipation am Meeting.
Aber auch zur Nacharbeitung von Meetings ist Centra 7 von grossem Nutzen, so können alle online Meetings aufgezeichnet und Protokolle archiviert werden. Damit können auch nicht anwesende Teilnehmer einen Einblick in das Meeting erhalten.

Tipps und Stolpersteine bei e-Meetings

Damit der grösste Vorteil von e-Meetings, die Ortsungebundenheit, vollständig ausgeschöpft werden kann muss man einges beachten.
Von jedem Teilnehmer ist eine gute Vorbereitung zu verlangen, dazu gehört das rechtzeitige erscheinen mittels aktiviertem Headset im abgemachten Space, die Auseinandersetzung mit der beanspruchten Software etc. Verspätungen in e-Meetings sind nicht nur ärgerlich, sondern führen sofort zu gelangweilten Teilnehmern; denn im virtuellen Leben sind 5 min Wartezeit eine Ewigkeit.

ALSO: Pünktlichkeit ist eine Grundregel von online Konferenzen!

Für den Moderator ist es wichtig nie länger als einige Minuten am Stück zu erzählen, es muss stets die Interaktion gesucht werden, denn wenn man nicht miteinbezogen wird, ist man schnell gelangweilt und surft irgendwo im Internet herum. Weiter ist für den Moderator wichtig langsam und deutlich zu sprechen. Man darf als Sprecher nie vergessen, dass ungleich dem normalen Leben, im Web keine Non-verbale Kommunikation stattfindet, dies führt dazu, dass stets nach Feedback gefragt werden muss um sicherzugehen, dass auch alles richtig verstanden wurde.

Reflektion des Gelernten

Ich kann mir äusserst gut vorstellen, dass ich mit solchen online Konferenzen arbeiten werde. Besonders während meinem Austauschsemester, um mit den Leuten hier in Kontakt zu bleiben und um allfällige Arbeiten mit den Leuten hier weiter zu verfolgen.
Was mich persönlich erstaunt hat ist die kurze Einarbeitungszeit, bis man effektiv damit arbeiten kann. Der Nutzen dieses Tools in der Praxis wurde äusserst deutlich und ich kann mir gut vorstellen, dass in unserer, zunehmend vernetzten Welt, solche Tools unumgänglich werden. Was ich mir allerdings noch gewünscht hätte, wäre ein Vergleich von Centra 7 mit ähnlichen eModeration Tools gewesen.

Samstag, 21. April 2007

Social Software und Web 2.0



Vermittelte Lerninhalte der Kontaktveranstaltung:

Die im ersten Teil der Lernveranstaltung vermittelten Unterschiede vom Web 1.0 zum Web 2.0 bilden das Theoretische Grundgerüst für das Verständnis von Social Softwares. Als wesentlicher Unterschied kristallisieren sich die neuen dynamischen Applikationen des Web 2.0 heraus. Es steht nicht mehr nur die Konsumation von Informationen im Vordergrund, sondern die aktive Partizipation an der Bereitstellung von Informationen. (Wie eben beispielsweise mittels solchen Weblogs oder auch Wikis) Solche Social Software-Systeme vereinfachen nebst alltäglicher Kommunikation und Interaktion insbesondere auch die Zusammenarbeit. Sie eröffnen völlig neue Dimensionen für interkulturelle als auch intrakulturelle Arbeitsgemeinschaften. Mühsame Zirkulationsmails entfallen, Wartezeiten verkürzen sich und ein weit grösserer Adressatenkreis kann eingebunden werden.
Ebenfalls spannend waren die Infos bezüglich
Social Bookmarking, ein webbasierter Service um verschiedene Bookmarks mit anderen Internetbenutzern zu teilen. Dies ist insbesondere für Forschungszwecke geeignet, da man sämtliche Bookmarks anderer User zu bestimmten Zwecken übernehmen kann.

Reflektion des gelernten:

Diese durchaus positiv zu wertenden Aspekte des Web 2.0 bringen allerdings auch Probleme mit sich. Die Individualisierung des Internets durch Web 2.0 kann letztlich auch dazu führen, dass wir mit einer Flut von unnützen Informationen überschwemmt werden. Daher gewinnen auch insbesondere RSS und Newsaggregatoren, dank welchen man bereits abonnierte Infos erhält an Bedeutung. (Für verschiedene Newsaggregatoren klicken Sie hier)
Allerdings verlangen die neuen Anwendungen vielfach wieder zusätzliches Wissen welches man sich zuerst erarbeiten muss. In diesem Zusammenhang spielt Html eine wichtige Rolle. Solange die Programmiersprache für viele Anwendungen immernoch Grundlage bleibt, wird die aktive Teilnahme sämtlicher Internetbenutzer an der Gestaltung des Webs erschwert.
Das Web 2.0 hat die Welle der Individualisierung des Internets aber gerade erst angestossen. Der grossteil der Benutzer des Internets sind immernoch passiv, wenn es gelingt diese durch weitere Vereinfachung von Internettools miteinzubeziehen wird sich eine schier unvorstellbare neue Dimension des Informationsaustauschs eröffnen.




Persönlicher Nutzen:

Der grösste Nutzen von solchen Social Software-Systemen bilden für mich als Student die Weblogs, welche mir besonders im Hinblick auf meine Bachelorarbeit einiges erleichtern. Denn die strukturierte Sammlung von Quellen und Informationen kann in Form eines Lerntagebuchs mittels Weblog erheblich vereinfacht werden.